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Oberligist Horsthausen ist im Kreispokal für Habinghorst eine Nummer zu groß

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VfB Habinghorst - Spvg Horsthausen Kreispokal Foto Lukas (391) - Kopie
Jens Lukas Samstag, 31. Oktober 2026 von Jens Lukas

Oberligist Horsthausen ist im Kreispokal für Habinghorst eine Nummer zu groß

VfB unterliegt vier Klassen höher angesiedelten Hernern mit 0:6.

Ball flutscht beim 0:1 durch die Finger

In der dritten Kreispokal-Runde hatte das Kreisliga-A-Spitzenteam VfB Habinghorst den Oberliga-Aufsteiger Spvg Horsthausen als Gast. Am Ende stand ein 6:0 (4:0) für die Herner Gäste, die vier Klassen höher beheimatet sind, zu Buche. Die Horsthausener waren wahrhaft für die Habinghorster eine Nummer zu groß.

Gäste-Trainer Marc Gerresheim sagte nach dem Abpfiff: "Zunächst einmal möchte ich ein Kompliment an die Habinghorster aussprechen. Sie waren über 90 Minuten ein fairer Gegner, der gezeigt hat, warum er in der A-Liga um den Aufstieg mitspielt. Wir haben ein seriöses Spiel gemacht und auch in der Höhe verdient gewonnen."

Der frühe Herner Treffer zum 1:0 (3.) von Doppeltorschütze Lennard Isensee resultierte aus einem Torwart-Fehler: Keeper Marcel Migura ließ einen auf den Mann geschossenen Ball durch die Finger gleiten. Danach strahlte der Torwart aber wieder Sicherheit aus. Ihm glückten sogar mehrfach Dribblings gegen Horsthausen-Angreifer. Seine Vordermänner ließen in der mit rund 300 Zuschauern gut gefüllten Kampfbahn Habichthorst trotz des Rückstandes nicht die Köpfe hängen. Auch nicht nach dem 2:0 (22.) der Gäste durch Nazzareno Ciccarelli. Im Gegenteil: Der VfB hatte durch Burak Umar und Roy Breilmann mehrfach gefährliche Torannäherungen, die auch zu einem Treffer führen hätten können.

Nach dem Strickmuster, über die Außenpositionen bis zur Grundlinie durchzustarten und mit Rückpässen den Stürmer zu finden, kamen die Herner noch zweimal vor der Pause zum Erfolg: Zum 3:0 (36.) durch Isensee und zum 4:0 (43.) durch Stoßstürmer Dominik Hannemann.

Tunc belebt VfB-Spiel, Dalkic beherrscht das Mittelfeld

Nach der Halbzeitpause wechselte VfB-Coach Patrick Stich seinen Stoßstürmer Ahmed Tunc in der 53. Minute für Eren Olgunsoy ein. Tunc brachte mit seiner körperlich starken Präsenz Belebung ins Spiel und machte einen Ehrentreffer realistischer. Ebenfalls für Schwung sorgte der zweite eingewechselte Akteur, Lasse Renner, auf der rechten Seite. Die Herner netzten unterdessen in den zweiten 45 Minuten noch zweimal ein - durch Jan Griebsch (65.) und Abid Yanik (76.), wobei dessen Treffer eher wie ein Habinghorster Eigentor aussah.

In der zweiten Halbzeit war VfB-Mittelfeld-Stratege Okan Dalkic besonders auffällig. Er nahm es in und rund um den Mittelkreis mit mehreren Hernern auf und verlor kaum einen Zweikampf - und verlor auch nicht den Blick für seine freistehenden Mitspieler.

Das Pokalspiel war für die Habinghorster ein guter Härtetest für das Kreisliga-Topspiel am Sonntag, 8. November, beim FC Frohlinde. Beide Teams haben alle ihre zehn Spiele gewonnen und haben jeweils 30 Punkte auf dem Konto.

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