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Die erste Mannschaft von Wacker Obercastrop
Jens Lukas Sonntag, 17. Mai 2026 von Jens Lukas

Wacker Obercastrop bleibt Westfalenligist, TuS Henrichenburg steigt auf, SG vergibt Matchball

Am drittletzten Spieltag der Saison 2025/26 haben die Fußballer des SV Wacker Obercastrop ihre sechste Spielzeit in der Westfalenliga seit dem Aufstieg im Sommer 2020 klargemacht. Das Kellerduell mit dem Tabellenvorletzten SC Westfalia Herne gewannen die Obercastroper am Ende deutlich mit 7:2 (0:1). Durch den Sieg hat der SV Wacker vor den beiden abschließenden Spieltagen sechs Punkte Vorsprung auf die drei Abstiegsplätze - und zudem ein deutlich besseres Torverhältnis (+3) im Vergleich mit dem RSV Meinerzhagen (-9) und Herne (-20).

Gegen den SC Westfalia lag Obercastrop sogar zunächst mit 0:1 zurück. Der Castrop-Rauxeler Salih Olgunsoy hatte für die Gäste getroffen. In Sahan Biyik lief ein weiterer Youngster aus der Europastadt im Herner Trikot Die Obercastroper Gastgeber drehten in der zweiten Halbzeit den Spieß durch Treffer von Emirhan Akinci, Lance Demski, Luca Erdelkamp (je 2) und Lukas Steinrötter zum 7:1 um. Für den dritten Sieg in Serie.

Erleichterung nach Duell mit Westfalia Herne Obercastrop musste lange zittern

SG Castrop gegen RSV Wanne

Die SG Castrop (schwarze Trikots) verpasste den vorzeitigen Gewinn des Meister-Titels in der Kreisliga B2.

Es war durchaus eine turbulente Saison für den SV Wacker Obercastrop in der Westfalenliga. Der Start missglückte gründlich: Nach sieben Spielen standen nur zwei Punkte auf dem Konto zu Buche. Daher trennte sich der Verein vom Trainer-Duo Kevin Großkreutz/Jimmy Thimm. Unter Björn Brinkmann gelang Ende September der erste Sieg durch ein 3:2 gegen den FC Iserlohn.

Der Sprung aus der Abstiegszone gelang allerdings erst zur Winterpause mit Rang neun. Und: Nach dem 20. Spieltag - inzwischen feierte Toni Molina sein Comeback auf der Trainerbank neben Brinkmann - ging es wieder bergab bis hinunter auf den 14. Rang. Molina verabschiedete sich wieder. Für den Rest der Saison und das Happy-Ending schwang dann Björn Brinkmann mit Steffen Golob (Sportlicher Leiter) das Zepter.

Theoretisch ist bis zum Saisonende noch der Sprung bis hinauf Rang sieben möglich. Es sieht allerdings danach aus, dass die Wackeraner die Spielzeit mit ihrer bislang schlechtesten Platzierung beenden. Am Ende der Premieren-Saison 2020/21 stand Position fünf. Zweimal gelang Rang vier (2024/26 sowie 2023/24). Zudem gab es Platz neun (2022/23) und zehn (2021/22).

Mit einem 1:1 nach 0:1-Rückstand verpasste die SG Castrop am vorletzten Spieltag beim SC Constantin Herne auf Asche den vorzeitigen Titelgewinn in der Kreisliga B2. Diesen können die Castroper nunmehr im Finale bei ihrem Verfolger RSV Wanne am Sonntag, 24. Mai, perfekt machen.

Gegner Hochlar III sagt Duell ab Henrichenburg steigt auf dem Sofa auf

Ohne Schweißverlust kam der TuS Henrichenburg am drittletzten Spieltag der Kreisliga B3 Recklinghausen zu seinem Aufstieg und zu seiner Rückkehr nach sieben Jahren in die Kreisliga A. Den der SV Hochlar 28 III meldete sich zwei Tage vor dem für Sonntag, 17. Mai, an der Lambertstraße geplanten Duell. Die Recklinghäuser meldeten, dass sie nicht antreten werden. Wodurch der Tus-Vorsprung auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz, Rang drei, auf sieben uneinholbare Zähler anwuchs. Henrichenburg spielte letztmals in der Saison 2018/19 in der Kreisliga A.

Anfang Mai feierte Henrichenburg III als erste Mannschaft aus Castrop-Rauxel in der Saison 2025/26 einen Meistertitel. Bei Germania Datteln machte der TuS den Aufstieg aus der Kreisliga C perfekt.

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