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Tischtennis: Medaillenregen für Roland Rauxel

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Jens Lukas Sonntag, 27. September 2026 von Jens Lukas

Tischtennis: Medaillenregen für Roland Rauxel

Ende September war die DJK Roland Rauxel Gastgeberin der Jugend-Bezirksmeisterschaften im Mittleren Ruhrgebiet. Mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den verschiedenen Altersklassen war die Veranstaltung nicht nur sportlich ein echtes Großereignis, sondern eine organisatorische Herausforderung, die dank großem Einsatz vieler Beteiligter gut gemeistert wurde.

Bezirksmeistertitel im Doppel für Pohl/Kill

Für Roland Rauxel gingen 17 Kinder und Jugendliche an den Start. Dabei konnten die Spielerinnen und Spieler zahlreiche tolle Ergebnisse erzielen und sich mit starken Leistungen gegen die Konkurrenz aus dem gesamten Bezirk behaupten.

Besonders erfolgreich verlief das Turnier für die Jugend-19-Spieler Thomas Pohl und Marcel Kill. Im Doppel sicherten sich die beiden den Bezirksmeistertitel und krönten damit ein sehr erfolgreiches Wochenende Auch im Einzel konnten beide überzeugen: Thomas Pohl wurde Zweiter, während Marcel Kill den dritten Platz belegte. Durch seinen zweiten Platz hat sich Thomas Pohl zudem für die Westdeutschen Jugendmeisterschaften der Jugend 19 qualifiziert. Auch Marcel Kill darf sich noch Hoffnungen auf einen Nachrückerplatz machen.

Starke Leistung von Marlon Narewski

Bei den Jungen 15 zeigte Marlon Narewski eine herausragende Leistung. Der Neuzugang kämpfte sich bis ins Finale vor und durfte sich am Ende über einen hervorragenden zweiten Platz freuen. Besonderes Bonbon für die Finalteilnahme: Er qualifizierte sich dadurch zum ersten Mal für die Westdeutschen Meisterschaften der Jugend 15, die im Januar ausgetragen werden.
Auch im Doppel überzeugte Marlon. Gemeinsam mit seinem Partner Leon Montermann von Borussia Dortmund erreichte er ebenfalls das Finale und wurde Zweiter.

Marlene Fahrendorf mit tollen Spielen

Für ein besonderes Highlight sorgte die achtjährige Marlene Fahrendorf. Sie ist aktuell die jüngste Meisterschaftsspielerin von Roland Rauxel und trat bei den Mädchen 13 gegen deutlich ältere Spielerinnen an. Dabei zeigte sie eindrucksvoll, dass sie sich auch vor älteren Gegnerinnen nicht verstecken muss. Von ihren drei Spielen konnte sie zwei gewinnen und belegte damit einen hervorragenden zweiten Platz. Auch im Doppel kam sie mit ihrer Partnerin auf den zweiten Platz.

Da Marlene Fahrendorf bei den Mädchen 11 die einzige Teilnehmerin war, durfte sie sich kampflos über den Bezirksmeisterpokal freuen. Um Spiele machen zu können, trat sie zusätzlich bei den Jungen 11 an und konnte auch dort einen Sieg erzielen.

Sieben Teilnehmer im Jugend 13-Wettbewerb

Die meisten Teilnehmer stellten die Gastgeber bei der Jugend 13. Hier machten vor allem Theo Fahrendorf, Raphael Strunden und Jan Paul Kulczynski auf sich aufmerksam. Theo gab als Gruppensieger keinen einzigen Satz ab und hielt sich auch im Achtelfinale schadlos. Im Viertelfinale traf er auf den späteren Zweitplatzierten, konnte zwar einen Satz, aber das Spiel leider nicht gewinnen. Raphael Strunden überzeugte mit guter Taktik und unterlag in der Vorrunde nur dem aktuellen Bundessieger der Mini-Meisterschaften knapp in fünf Sätzen. Auch in der 32er-Runde schaltete er seinen Gegner mit taktisch cleverem Spiel aus und gewann souverän. Erst im Achtelfinale war für ihn aber leider gegen den Turnierfavoriten und späteren Bezirksmeister Theo Vogt Endstation.

Jan Paul zog als Gruppenzweiter mit 2:1-Bilanz in die K.O.-Runde ein. Hier lieferte er sich im Sechzehntelfinale mit Haoran Zheng von Borussia Dortmund ein aufsehenerregendes Duell, in dem er leider knapp unterlag.

Maxi Schütz und Adriaan Verhoven trugen sich jeweils einmal in die Siegerliste ein, schieden aber nach der Vorrunde leider aus. Für Phillip Kramer und Dean Dingong, der altersmäßig noch für die Jugend 11 spielberechtigt ist, ging es in erster Linie darum Erfahrung zu sammeln. Sie zeigten gute kämpferische Leistungen, für einen Sieg reichte es aber in diesem Jahr noch nicht.

Jugend 15: Zwei Medaillen für Roland Rauxel

Bei der Jugend 15 überzeugte neben Finalist Marlon Narewski besonders Rayan Ej-Jdae, der seine Vorrunde mit 3:0-Spielen sicher gewann. In der 32er-Runde kämpfte er sich durch fünf Sätze, ehe er sich über den Sieg und Einzug ins Achtelfinale freuen konnte. Dort kam er allerdings mit seinem Gegner nicht gut zurecht und verlor deutlich in drei Sätzen.

Felix Pietsch verpasste mit nur einem Sieg knapp den Einzug in die K.O.-Runde. Paul Großmann und Claudio Radzun mussten noch ein wenig Lehrgeld zahlen und sammelten in erster Linie gute Spielpraxis gegen wesentlich erfahrenere Gegner.

Marlon Narewski, Roländer Neuzugang und Nummer Eins, der zweiten Jugend, spielte trotz leichter gesundheitlicher Beeinträchtigung ein tolles Turnier und sicherte sich völlig verdient den Finaleinzug. Hier fand sein Doppelpartner Leon Montermann jedoch besser ins Spiel und konnte Marlon recht souverän in drei Sätzen bezwingen. „Trostpflaster“ war neben dem Vize-Bezirksmeistertitel vor allem das Ticket für die Westdeutschen, das sich Marlon durch den Finaleinzug zum ersten Mal in seiner Tischtennis-Karriere sichern konnte.

Jugend 19: Podiumsplätze für Thomas Pohl und Marcel Kill

Bei der Jugend 19 waren neben den beiden Medaillengewinnern Thomas Pohl und Marcel Kill Rayan, Oliver Glazar, Julian Zimmer und Timo Lewandowski am Start. Rayan zeigte eine starke Leistung in der Vorrunde und gewann alle seine Spiele. Auch Oli Glazar kam als Gruppenzweiter mit zwei Siegen in die K.O.-Runde. Für Timo war mit einem Sieg leider nach der Vorrunde Schluss. Leider trafen sowohl Rayan als auch Oli in der 32er-Runde auf schwer zu bezwingende Gegner und schieden aus. Julian qualifizierte sich als Zweiter seiner Gruppe für die K.O.-Phase, musste sich dort aber leider nach fünf knappen Sätzen in der ersten Runde geschlagen geben.

Thomas Pohl marschierte als Nummer Zwei der Setzliste unbeirrt bis ins Finale und gab auf dem Weg dorthin nur einen einzigen Satz ab. Im Endspiel konnte er seinem leicht favorisierten Trainingskollegen Nils Scharwat von TSC Eintracht Dortmund leider nicht so viel entgegensetzen wie geplant, entschied aber einen Satz für sich. Mit dem Finaleinzug sicherte er sich das Ticket für die Westdeutschen Meisterschaften der Jugend 19, die im Dezember im ostwestfälischen Hille ausgetragen werden.

Auch Marcel sprintete mit nur einem Satzverlust durch das Turnier und traf im Halbfinale auf Thomas’ Finalgegner Nils Scharwat, wo sich der Turnierfavorit deutlich durchsetzen konnte. Als Dritter braucht er etwas Glück, um als Nachrücker bei den Westdeutschen spielen zu können.

Mädchen 13 und Jugend 11: Tolle Spiele unserer Jüngsten

Bei den Mädchen 13 war Marlene Fahrendorf als einzige Rauxelerin am Start und machte ihre Sache richtig gut. Gegen die „Großen“ konnte sie zwei Siege einfahren. Dabei überzeugte sie vor allem mit gefährlichen Aufschlägen und mentaler Stärke und freute sich am Ende über einen starken zweiten Platz.

In der Altersklasse Jungen 11 ging Dean Dingong für Roland Rauxel an den Start. Er spielte stark auf und qualifizierte sich mit zwei Siegen und einer Niederlage für die K.O.-Runde. Trotz großem Kampf und tollen Top-Spins musste er hier leider im Achtelfinale seinem Gegner gratulieren und schied aus.

Vier Roländer/innen qualifizieren sich für die Westdeutschen

Mit Thomas Pohl, Marlon Narewski und den bereits zuvor durch persönliche Plätze qualifizierten Juli Baranowsky und Vivien Hegelich stellt die DJK Roland Rauxel voraussichtlich so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den Westdeutschen Jugendmeisterschaften wie noch nie zuvor. Eine außergewöhnliche Bilanz, die zeigt, wie erfolgreich sich die Nachwuchsarbeit in den vergangenen Jahren entwickelt hat und welche hochkarätigen Neuzugänge in den letzten Jahren den Weg nach Rauxel gefunden haben.

Großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer

Eine Veranstaltung mit weit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf die Beine zu stellen, ist für einen Verein wie die DJK Roland Rauxel eine enorme Aufgabe. Gerade die Logistik stellt uns dabei jedes Mal vor große Herausforderungen. Dass am Ende alles reibungslos funktioniert hat, ist vor allem dem unermüdlichen Einsatz unserer zahlreichen Helferinnen und Helfer zu verdanken.

Ein besonderer Dank gilt dem 1. Vorsitzenden Christian Chroscinski, der mit unermüdlichem Einsatz dafür gesorgt hat, dass die vielen organisatorischen Aufgaben bewältigt werden konnten. Der Dank gilt selbstverständlich ebenso allen anderen Vereinsmitgliedern und Unterstützern, die an diesem Wochenende mit angepackt haben. Zudem wird allen gedankt, die Kuchen, Salate, Essen oder andere Dinge gespendet haben, - sowie denjenigen, die den Verein mit einer finanziellen Spende unterstützt haben.

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